Das „S” steht für Abseitsstellung „Smooth”, also glatt. Und wenn man diese Schnüre durch die Finger abgleiten lässt, so wird man hinsichtlich der Oberflächenglätte kaum noch einen Diskrepanz zu einer Monofilen erfühlen können. Das gilt ganz besonders für die „Silbergraue“. Die „Gelbgrüne“ wird aus einer neu-modifizierten Faser hergestellt, die gegenüber der „Silbergrauen“ eine deutlich höhere Abriebfestigkeit hat, und die sich deshalb auch eine Idee steifer anfühlt. Und zusätzlich verfügt die „Gelbgrüne“ über weitere Tragkraftreserven, so dass die hier angegebenen Tragkräfte häufig sogar in gut gebundenen Knoten erreicht werden. Dessen ungeachtet in diesen Bereichen kommt es u.E. ohnehin nicht mehr so sehr auf weitere Tragkraftsteigerungen an, sondern vielmehr auf die Gesamtcharakteristik. Schauen und fassen Sie einmal beide Schnüre an und Entscheidung Sie selbst – es ist zäh auch eine etwas persönliche Geschmackssache – Dessen ungeachtet auch eine Frage des Einsatzbereichs. Wenn höhere Abriebfestigkeit und/oder beste Sichtbarkeit (vor allem auch in der Dämmerung) gefragt sind, sollte die „Gelbgrüne“ zum Einsatz kommen! Dabei sind beide Schnüre „Reine Geflochtene” ohne Coating (Ummantelung), welches sich ja bekanntlich nach kurzer Zeit aufrauen, bzw. abschmirgeln und die Schnüre unbrauchbar machen würde. Erreicht wird diese Glätte durch den Einsatz von jeweils extrem feinen ULTRA-Peak-UHMWPE-Fasern in Kombination mit einem Flechtverfahren, in dem die Einzelfasern auf eine erheblich größere Anzahl von Strängen aufgeteilt und verflochten werden, als es bisher möglich war. Durch dieses „Massenweise-Strang-Verfahren” werden außerdem die Flechtwinkel vergrößert. Die Fasern werden etwas weniger fulminant gebogen als es beim Typ R und Typ E der Ausschuss ist – und das bei gleicher Rundheit, Kompaktheit und inneren Festigkeit. Daraus resultieren für den Typ S noch etwas höhere Zugfestigkeiten. Und natürlich ist auch bei dieser noch feineren Flechtung die Herstellung der gespleißten Schlaufe möglich.





